Der Orden als Literaturgesellschaft



Punkt VI. erläutert die schon bekannte Zensurregelung; Punkt VII. bestätigt den Brauch, Ordensnamen zu führen, wiewohl sie hier nicht mehr ,Hirtennamen' heißen, und weiße Ordensbänder zu tragen.

In Punkt VIII. wird die bisherige Veröffentlichungspflicht dahingehend aufgeweicht, daß keine festen Zeiträume mehr gesetzt werden, sondern "[...] die Herren Gesellschaftere/ dann und wann/ doch nachdem es eines jeden Gelegenheit/ Amt und Geschäffte leiden wollen/ von ihrer Arbeit in Teutscher Dicht-Kunst/ [...] einsenden [...]". Anders hätte es nicht der Wirklichkeit dieser Menschen und dem Wesen des dichterischen Einfalls entsprochen; andererseits wird damit der Hauptzweck einer literarischen Gesellschaft zur beiläufigen, ziemlich selten ausgeübten Liebhaberei.