Teil II: Der Blumenorden während der Zeit der deutschen Frühaufklärung

An gewissen poetischen Texten der Zeit um 1720 sind im vorigen Kapitel Spuren einer neuen Geistesart aufgefunden worden, die sich in den Zusammenhang des weltanschaulichen Wandels jener Zeit gut einfügen. Es ist nun nötig, geschichtliche Zeugnisse solcher Beziehungen und Tätigkeiten der Ordensmitglieder aufzuspüren, die jene Einordnung in die frühaufklärerische Phase der deutschen Geistesgeschichte bestätigen. Hierfür ist HERDEGENS Historische Nachricht von 1744 die hauptsächlichste Quelle, da der Zeitraum von 1716 bis 1788 sonst nicht gut dokumentiert ist; in zweiter Linie stehen noch Briefwechsel zur Verfügung, die im Ordensarchiv aufbewahrt sind.


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Einwirkungen auf den Blumenorden
von auswärts

Anno 1744 feierte man also das hundertjährige Bestehen des Ordens. Im Irrhain wurden die morsch gewordenen Bogengänge wiederhergestellt; Versammlungen fanden dort allerdings keine mehr statt. Seltsamerweise behinderte gerade die steigende Berühmtheit dieses Ortes seine ursprüngliche Nutzung, denn er wurde von vielen Fremden besucht.

Pfarrer Joachim Negelein, der 6. Präses


Retardierende Momente

Leere
Geschäftigkeit

Man macht sich Sorgen

Winkelzüge

Bezeichnende Neuaufnahmen

Zukunftsschimmer und verpaßte Gelegenheiten