Werner KŸgel

 

GESCHICHTE UND GEDICHTE

DES PEGNESISCHEN BLUMENORDENS

 

FŸnftes Buch:

1944 bis 1994

 

VORBEMERKUNG

 

Mit dem vorliegenden Band kommt eine Arbeit zum Abschlu§, die sich Ÿber mehr als drei§ig Jahre hingezogen hat. Zuletzt ging sie zŸgig vonstatten, weil Ÿber die jŸngste Vergangenheit des Pegnesischen Blumenordens keine SekundŠrliteratur vorhanden ist, die nachgesehen und zitiert hŠtte werden mŸssen. Dieses Buch ist so gut wie vollstŠndig aus den Materialien geschšpft, die im Germanischen Nationalmuseum NŸrnberg unter dem Namen ãPegnesenarchivÒ aufbewahrt sind. Ausnahmen sind im Literaturverzeichnis aufgefŸhrt.

FŸr die Abbildungen gilt ausnahmslos, da§ der Verfasser sie selbst aus dem Archiv abphotographiert hat. Es ist kein weiteres Urheberrecht damit verbunden; allerdings mu§te ich dafŸr im Hinblick auf die QualitŠt Abstriche machen, fŸr die ich um Entschuldigung und Nachsicht bitte. Es geht hier jedoch nicht um Wiedergabe kŸnstlerisch wertvoller Motive, sondern allein um Information.

Mit Ausnahme des ersten Buches von 1998, dessen Beobachtungszeitraum aus Respekt vor der zŸnftigen Barockforschung erst 1699 beginnt, also 55 Jahre nach der GrŸndung des Ordens, dafŸr aber bis 1794 reicht, erstrecken sich die ZeitrŠume des Dargestellten jeweils Ÿber 50 Jahre, von JubilŠum zu JubilŠum. Das letzte war 1994. In diesem Jahr, 2019, ist keine eigentliche JubilŠumsfeier fŠllig; allenfalls denken wir Pegnesen angesichts besonderer Veranstaltungen zur Fertigstellung der Sigmund-von-Birken-Edition und des 200. Jahrestages der Geburt Theodor Fontanes an ein ãKleines JubilŠumÒ, das des 375jŠhrigen Bestehens.

Es verbietet sich jedoch, die vorliegende Darstellung an die Gegenwart heranzufŸhren. Zumindest mŸ§te das ein anderer Bearbeiter tun, da ich als PrŠses des P.Bl.O. (seit dem Jahr 2000) viel zu tief in die TŠtigkeiten verwoben bin, um die nštige Unparteilichkeit aufzubringen Ñ und wenn es mir gelŠnge, wŸrde es mir dennoch niemand abnehmen. Es ist schon bedenklich, da§ meine Dienste fŸr den Orden, die bereits 1986 begannen, im Rahmen dieser Darstellung einen gewissen Raum einnehmen mŸssen. Auch die persšnliche Bekanntschaft mit manchen der geschilderten Menschen kann zu Verzerrungen gefŸhrt haben, ebenso wie die zeitgebundene Sichtweise. Es wŠre am besten, ein Nachfolger in diesem geschichtlichen GeschŠft wŸrde meine Darstellung nur dazu verwenden, sich fŸr die Jahre nach 1986 ein eigenes Bild zu machen. Meine Exzerpte von den angegebenen Stellen hŠtten viel grš§eren Raum beansprucht, wenn ich wegen der LŠnge und Lesbarkeit nicht streng ausgewŠhlt und gekŸrzt hŠtte. Wer einen anderen Gesichtspunkt wŠhlt, kann im Archiv noch sehr vieles finden.

Das erste Buch dieser Reihe ist vergriffen. Das liegt, ehrlich gesagt, nicht daran, da§ es so hŠufig nachgefragt wurde. Als der TŸmmels Verlag aufhšrte zu bestehen, wurde ganz gegen die Gepflogenheiten der Restbestand makuliert, anstatt mir angeboten zu werden. Aus dieser Unerfahrenheit des Insolvenzverwalters ergibt sich, da§ ich versuchen werde, den Band nachdrucken zu lassen.

Vielleicht wird die Vorstellung des vorliegenden Buches und die PrŠsentation der gesamten Reihe in einer Veranstaltung des Blumenordens, die fŸr November 2019 geplant ist, als Beitrag zum ãKleinen JubilŠumÒ aufgefa§t. Ich hoffe, da§ sich die Leser nicht nur informiert, sondern auch kurzweilig unterhalten fŸhlen werden. Mir hat die Arbeit sehr viel Freude bereitet; mšge etwas davon zu spŸren sein.

 

NŸrnberg, 21. 3. 2019                                                Werner KŸgel

 

 

Inhalt

 

Teil XII: Nachkriegszeit

Zwšlfter Abschnitt: Aktuell, aber nicht zeitgemŠ§

Teil XIII: Putsch und Konsolidierung

Dreizehnter Abschnitt: ZeitgemŠ§, aber nicht modern

Teil XIV: Eine unangenehme Periode

Vierzehnter Abschnitt: Anlauf zur Postmoderne

Teil XV: Zunehmende Betriebsamkeit

FŸnfzehnter Abschnitt: Verschronik 1994

 

Anmerkungen, Register und Literaturverzeichnis sind im Internet nicht zugŠnglich.