Bestrebungen der 'deutschen Privatgesellschaft'

Schon ziemlich zu Anfang unterhielt man Beziehungen zu mindestens einer gleichgesinnten Studentenrunde, wie aus folgendem Schriftstück hervorgeht: Pinselstriche zur Charakteristik der teutschen Privatgesellschaft zu Heidelberg, welche am 19ten des Christmonats 1777 ihre erste Sizzung hielt, entworfen von Johann Wolfgang Helmes, Kurfürstl. PfalzSulzbachischen Regierungsadvokat und Mitglied der teutschen Privatgesellschaften zu Altdorf und Heidelberg. "Pinselstriche" — man gibt sich genialisch-fragmentarisch; "Christmonat" — man gibt sich deutsch, jedenfalls mit viel mehr sprachpflegerischer Absicht als die vorige Generation.

Zu den frühesten in der Schachtel aufbewahrten Gedichten gehört eines aus der Zusammenstellung, die Friederich gegen seine Gewohnheit einmal gemacht haben muß. An M.D. im Jahr 1777, d. 9. Jan. — Weitere Titel mit zeittypischem Klang sind: Lied eines Deutschen, An mein Mädchen und An die Sterne. Man erwarte keine Schubart'sche oder gar Goethesche Jugendlyrik unter diesen Überschriften. In der Wahrnehmung und bei den Gegenständen auf der Höhe der Zeit zu sein, bedeutet eben noch nicht, daß man auch den stärksten Ausdruck dafür findet.